Weg der Hilfe

Antragstellung und Hilfeplanverfahren

Um eine Hilfemaßnahme aus dem Bereich der Ambulanten Erziehungshilfe zu bekommen, sind zwei Schritte von Nöten:

  1. Antragstellung
  2. Hilfeplanung

 

ANTRAGSTELLUNG

Hilfen zur Erziehung sind im Kinder- und Jugendhilfegesetz, dem SGB VIII, ein Recht von Eltern bzw. Sorgeberechtigten. Der Anspruch wird in den einzelnen Paragraphen geregelt, unter anderem:

  • § 28 Erziehungsberatung
  • § 29 Soziale Gruppenarbeit
  • § 30 Erziehungsbeistand
  • § 31 Sozialpädagogische Familienhilfe 
  • § 34 (Heimerziehung)

Je nachdem, in welchem Stadtteil eine Familie lebt, wendet sie sich in Dortmund an den dort zuständigen Jugendhilfedienst.

Es gibt in Dortmund in allen Stadtbezirken und auch in der Innenstadt Jugendhilfedienste, die für die Familien, Kinder und Jugendlichen ihre Hilfe und Unterstützung anbieten. Welcher Ansprechpartner genau verantwortlich ist, richtet sich nach der Straße, in der die Familie lebt.

Auf der Internetseite der Stadt Dortmund  findet sich eine Übersicht über die einzelnen 13 Jugendhilfedienste.

Jugendhilfedienste in den Dortmunder Stadtbezirken

Telefonisch erreichen kann man die Jugendhilfedienste über die zentrale Telefonnummer der Stadt Dortmund 0231-500.

Den Jugendhilfedienst kann man für ein erstes Gespräch aufsuchen. Wenn die Familien dort ihre Problemlagen schildern, wird gemeinsam nach einer passenden Form der Hilfe gesucht.

Es wird dann der Familie durch die Mitarbeiter des Jugendhilfedienstes unter Umständen direkt eine konkrete Hilfe angeboten wird. Für diese Hilfe bekommt die Familie dann ein Antragsformular, welches sie unterschreiben muss. Lediglich so kann man als Elternteil bzw. Sorgeberechtigter Gebrauch von seinem Rechtsanspruch auf Hilfen zur Erziehung Gebrauch machen.

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