Aktiv statt Passiv II, III

Förderung von Arbeitsverhältnissen

Projektbeschreibung

Seit dem 1. Januar 2014 bietet die gGID mbH in Kooperation mit dem ISB e.V. und dem Jobcenter Dortmund das Projekt „Aktiv statt passiv!“ an.

Zielgruppe: Langzeitarbeitslose

Langzeitarbeitslose haben i.d.R. mehrere Vermittlungshemmnisse, so dass sie auch in Zeiten guter wirtschaftlicher Entwicklung und zurückgehender Arbeitslosigkeit nicht von der konjunkturellen Entwicklung profitieren. Die Langzeitarbeitslosigkeit verstetigt sich immer mehr. Die Folgen hiervon sind Verarmungstendenzen ganzer Familien und Bevölkerungsgruppen, die sich oft auf einzelne Stadtquartiere beziehen und negative gesellschaftliche Folgewirkungen mit sich bringen.

Ziel – Der Negativentwicklung von Langzeitarbeitslosen etwas entgegensetzen

Hierzu ist eine aktive, sinnvolle Beteiligung der betroffenen Menschen am Erwerbsleben notwendig. Das bieten die Projekte der gGID mbH den Beteiligten an.

Passive Leistungen werden somit in Lohnkostenzuschüsse umgewandelt, die vorhandene Minderleistungen werden ausgeglichen – dies ist ein zentraler Faktor, auch um einen sozialen Arbeitsmarkt dauerhaft finanzieren zu können.

Daher ist das Hauptziel die dauerhafte berufliche und soziale Integration der Beschäftigten, um dieser Negativentwicklung etwas entgegen zu setzen.

Unverzichtbarer Partner bei der Umsetzung ist dabei insbesondere das Jobcenter Dortmund.

Über die Durchläufe ASP2 (Ende am 31.12.2015) und ASP3 wurden seit dem 1. Januar 2014 insgesamt 11 angebotene Arbeitsplätze durchgeführt.

Helferstellen der gGID mbH in folgenden Bereichen

  • Helfer/in Pflege und Gesundheitsdienstleistung (ASP II)
  • Helfer/in Hauswirtschaft (ASP II und III)
  • Helfer/in Bürokraft (ASP II)
  • Helfer/in Reinigungskraft (ASP III)

Aktuell (26. Juli 2016) beteiligt sich gGID mbH als Arbeitgeber in Kooperation mit dem ISB e.V. in ASP3 mit insgesamt 2 geförderten Arbeitsstellen:

  • eine Stelle bei Sema Dortmund, der Servicestelle für ältere Migranten und deren Angehörige
  • eine Stelle in der Übergangseinrichtung für Flüchtlinge „Adlerstraße“

Qualifizierungen

Das Projekt sieht vor dass die Teilnehmer/-innen innerhalb der Projektzeit eine allgemeine und fachspezifische Qualifizierung erhalten. In einigen Bereichen ist es sogar möglich die Fahrerlaubnis zu erwerben, wenn dies für den Erhalt des Arbeitsplatzes nötig ist.

Jobcoach

Die Teilnehmer/-innen werden während der kompletten Projektphase von einem Jobcoach betreut. Der Jobcoach bietet neben der berufsbezogenen Unterstützung auch Beratung im Bereich der sozialen Stabilisierung. Des Weiteren begleitet der Jobcoach die Teilnehmer/-innen in die verschiedenen Einrichtungen.

Interesse/Bewerbung

Derzeit sind keine Stellen zu vergeben, da alle Stellen besetzt sind.

Bei Fragen melden Sie sich bitte bei unserem Jobcoach Herr Evren Tamir, 0231/28678352, e.tamir@gid-do.de.

„Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und den Europäischen Sozialfonds.“