Der Bereich „Autismus“ befindet sich aktuell im Aufbau.

Menschen im Autismus Spektrum werden durch die Belastungsfaktoren der Umgebung, sozialer und systemischer Barrieren, die nicht auf die autistischen Wahrnehmungsbesonderheiten ausgerichtet sind, oftmals stark überfordert und in ihrer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und in ihren schulischen und beruflichen Möglichkeiten behindert. Aus diesem Grund bedarf es einer Autismus spezifischen Beratung und Therapie.


Laut der Leitlinien von Autismus Deutschland e.V. „(…) muss sichergestellt werden, dass das (passende) Angebot (für) den individuellen Bedarf des jeweils betreuten Menschen mit Autismus und seines Umfeldes (…) bereitgestellt werden kann.“


Aufgrund von Sprach- und Systembarrieren, durch kulturelle, sozialisierte und religiöse Hintergründe und auch in Bezug auf bereits erlebte Diskriminierungs- und Marginalisierungserfahrungen bestehen für interkulturelle Familiensysteme erschwerte Zugangsbedingungen zu einer Autismus spezifischen Beratung und Therapie Vorort. Häufig ist es den Familien nicht möglich diese Barrieren auf sich allein gestellt zu überwinden. 


Da der Anteil an Menschen mit interkulturellem Hintergrund, laut statistischem Jahresbericht von 2009, in Dortmund bei mehr als einem Drittel (35,6%) der Gesamtbevölkerung liegt, bedarf es flexiblen Hilfen in der Überwindung der Barrieren im Gesundheits- und Hilfesystems durch ein kultursensibles Angebot in der Autismus Therapie und Beratung.


Wir planen kultursensible Angebote zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen im ASS.